Worum geht es hier?

Herzlich Willkommen auf meinem Blog „Arbeit ohne Recht“.

Mein Name ist Wolfgang, ich bin 54 Jahre alt und lebe in der schönen Stadt Wien. Vor knapp 5 Jahren habe ich meinen damaligen Job als Angestellter verloren und arbeite seither drei Tage pro Woche auf Honorarnotenbasis für einen bekannten Baumarkt. Die Arbeit macht mir im Grunde sehr viel Spass, allerdings fehlen mir die relevanten Versicherungszeiten für die Pension. Das Unternehmen weigert sich jedoch mich fest einzustellen.

Solche „unfairen“ Beschäftigungsverhältnisse sind selbstverständlich keine Seltenheit. Viele Menschen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis arbeiten unfreiwillig als „neue Selbstständige“, und bekommen daher im Krankenstand kein Geld ausbezahlt und können kein Arbeitlosengeld beanspruchen. Das macht es für viele Arbeitswillige, vor allem für die Generation „50Plus“, sehr schwer.

Mit diesem Blog möchte ich versuchen, ein Bewusstsein für die Problematik der atypischen Beschäftigungsverhältnisse in der Öffentlichkeit zu schaffen. Ich will Menschen, die in derselben Situation sind wie ich, informieren und aufklären, und ihnen eine Plattform zum Meinungsaustausch geben, denn für alle abhängigen Beschäftigungsverhältnisse sollten die gleichen Rechte gelten!

6 Responses to Worum geht es hier?

  1. lichteffekt sagt:

    Hey Wolfgang,
    ich finde es super, dass du dich dazu entschieden hast, einen Blog zum Thema zu starten, anstatt mit einer „kann man eh nix machen“-Attitüde durchs Leben zu gehen. Zumal es ein Thema ist, was Viele betrifft und dennoch viel zu wenig Beachtung findet. Frei nach dem Motto „Die Feder ist mächtiger als das Schwert“ wünsche ich dir viele Leser!
    Es grüßt, Lichteffekt (wird in Zukunft öfter mal vorbeischauen!)

    • Wolfgang sagt:

      Gruß zurück, Lichteffekt! Jeder Funke kann ein Feuer entzünden, und in diesem Sinne hoffe ich, dass auch mein Projekt nicht ohne Wirkung bleiben wird.

  2. gute Fee sagt:

    Servus Wolfgang,

    danke für dein Kommentar auf meinem Blog.

    Zu dem Thema deines Blogs kann ich auch was sagen:

    Ich habe einige Jahre als Lehrkraft in einem Nachhilfeinstitut gearbeit, auf Honorarbasis versteht sich, weil die sowieso NIE wen fix einstellen und hatte mit genau den von dir genannten Problemen zu kämpfen. Als ich schließlich meinte, dass ich zwar das Betriebsklima 1A fände, aber das Dienstverhältnis nicht und unumstößlich klar machte, dass ich in der Folgesaison NICHT mehr zur Verfügung stünde, haben sie das zuerst nicht so ernst genommen (unterschwelliger O-Ton „..die kommen immer zurück, die Nachhilfelehrer, wegen dem Geld..“) und als dann klar war, dass ich das wirklich so meinte, kamen sie angekrochen: „Bleib doch noch eine Saison, wir haben niemanden sonst (in Englisch)..bla shit..“.. ..und warum? Genau, weil sie nicht bei Zeiten ausgeschrieben haben, dass sie wen brauchen, weil sie dachten – richtig erraten – ich mein das nicht ernst.

    Mittlerweile arbeite ich seit über einem Jahr nicht mehr dort und bin froh darüber, da ich mir nun keine Sorgen mehr machen brauche, wegen Versicherung, Pension, etc..

    Aber ok, ich habs da leichter – ich bin ein Twen…

    LGGF

    PS: Ich rate jedem davon ab sich als neue Selbständige auf freiem Werkvertrag basierend wo reinzuhängen, außer es handelt sich um eine temporäre Sache, wo von vorne herein der Zeitrahmen klar ist und man hat dann oder zeitgleich einen anderen Job inpetto.

    • Wolfgang sagt:

      Liebe gute Fee,

      Schön, dass du mittlerweile eine Fixanstellung gefunden hast. Für deinen früheren Arbeitsgeber war es sicher ein herber Verlust, dich zu verlieren, aber dir doch einen besseren Vertrag anzubieten war offensichtlich kein Thema. So kann man gute und engagierte Leute auch verscheuchen, wenn man nur auf jeden Cent schaut.

      Danke für deinen Kommentar und dass du deine Erfahrungen geteilt hast.

  3. plektron sagt:

    servus wolfgang,
    danke für deinen kommentar auf meinem blog, deswegen wollte ich auch mal vorbei schauen.
    ich finde es echt toll, wie du dich für deine freunde & andere einsetzt.
    danke.
    da ich noch unter 18 bin, kann ich leider noch nicht arbeiten gehen, aber ich werde versuchen aufs TGM zu gehen und eine ausbildung bei ditech abzuschließen.
    vielleicht sieht man sich ja mal in nem bauhaus,
    liebe grüße
    — PLEKTRON —

    • Wolfgang sagt:

      Grüß dich Plektron,

      danke dir für deinen Kommentar. Ein Job im Technikbereich bietet dir sicher eine gute Perspektive, ich wünsche dir schon mal viel Durchhaltevermögen und alles Gute einstweilen.

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